Autofahren in den USA

Oktober 13, 2008

Das erste Problem ist sicherlich, erst einmal an ein Auto heranzukommen. Man erlebt nämlich sofort, dass Kompaktauto hier für etwas (unser Maßstäben folgend) größeres steht als man denkt, nämlich:

Hat man sich dann erst mal an die Automatik-Schaltung (vor allem daran, dass man nicht schalten kann, wenn man schalten möchte) und die fehlenden Verkehrsregeln gewöhnt, steht einem gemütlichen Dahincruisen eigentlich nichts mehr im Weg. Dazu zur Erläuterung. (OK, natürlich mit einem anderen Gefährt und anderer, wenn auch nicht unähnlicher Landschaft)

Was man am Wegesrand so findet.

(irgendwo im nirgendwo in den White Mountains)

(nahe Mount Washington)

(nahe Bartlett in den White Mountains)

Und noch mehr am Mount Washington:

Am dritten Tag besuchten wir zunächst die Ruggles Mine, eine Mineralmine, die sich allerdings (meiner Ansicht nach) als Steinbruch herausstellte.

Für dieses Foto musste ich übrigens an diesem Schild vorbei.

Ohne das Schild wär ich ja nie auf die Idee gekommen da hoch zu gehen…

Auch entdeckten wir mysteriöse Felsformationen

und ein verstecktes Gesicht.

Dafür entschädigte natürlich die Aussicht.

Im Anschluss ging es weiter zu den Sculptured Rocks.

und es folgte eine lange Waldwanderung, vorbei an steineren Hausresten (Blair Witch Project lässt grüßen)

bis hin zu einer riesigen Schneise im Wald.

Dort habe ich auch den weltberühmten Mount Michl bestiegen. Es war eine Erstbesteigung, daher konnte ich den Namen aussuchen. Leider hatte ich keine Fahne dabei…

Der zweite Tag bestand aus einer Rundreise durch die White Mountains, bei der vor allem die fall foliage, die berühmte Blätterverfärbung, immer spektakulärer wurde.

riesige Monolithen (man vergleiche nur mit meiner Körpergröße…)

und auch das berühmte Mount Washington Hotel, nahe Bretton Woods, dem Ort der berühmten Bretton-Woods-Konferenz, deren Inhalte (leider) gerade wieder aktuell sind.

Auch der Mount Washington selbst stand auf dem Programm, auf den wir allerdings nicht hinauf fuhren, weil der Fahrtpreis (60$ pro Person) uns doch etwas zu hoch schien, wenn die alte Dampflokomotive, die dafür eingesetzt wurde, auch durchaus spektakulär anzusehen war.

Auf dem Rückweg fanden wir zufällig noch eine weitere Attraktion, nämlich The Basin, wobei hier das Bild mehr sagt als 1000 Worte:

Auch auf einer Elchtour waren wir, allerdings gibts davon keine Fotos, da wir erstens ohnehin bloß drei Elche gesehen haben und zweitens Fotos in der Nacht ohnehin nicht so schön geworden wären. (und drittens ich eigentlich verschweigen möchte, dass meine Akkus in der Kamera leer waren…)

Unseren ersten Tag in New Hampshire verbrachten wir damit, den Mount Belknap zu besteigen

auf dessen Gipfel wir dann einen freundlichen Menschen fanden, dessen Aufgabe es war vom seinem Turm aus die umliegenden Wälder auf Waldbrände zu beobachen.

Dieser nette Mensch ließ uns sogar auf seinen Turm, von dem man eine gigantische Aussicht auf das Seengebiet hat.

Aus der Nähe betrachtet sieht das dann so aus:

Trip to New Hampshire

Oktober 13, 2008

Das (zumindest für uns) längere Wochenende mussten wir natürlich ausnutzen und haben uns daher ein Auto gemietet, um damit nach New Hampshire zu fahren.

New Hampshire besteht im Wesentlichen aus Wäldern (siehe Indian Summer), Straßen

und Briefkästen, die irgendwo in der Wildnis am Straßenrand stehen.

Ob sich irgendwo im Wald dann auch ein zugehöriges Haus verbirgt ist meist nicht klar erkennbar. Mehrere Briefkasten nennt man Dorf und, man höre und staune, es gibt auch Dörfer, in denen mehrere Häuser nebeneinander an der Straße stehen, wie etwa hier an einem See.

Geschlafen haben übrigens wir bei ihm hier

in dieser Hütte.

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